😊An einem kalten Winterabend kaufte ich einem Obdachlosen und seinem Hund Shawarma und Kaffee. Was wie eine kleine Geste wirkte, wurde wichtig, als er mir einen Zettel gab.
Ich arbeitete damals in einem Sportgeschäft, müde von Arbeit und familiären Sorgen. Der kalte Wind und die Rückgabe von gebrauchten Geschenken machten den Tag schwer.🎉🎉
Auf dem Weg zur Bushaltestelle sah ich den Shawarma-Stand. Der Verkäufer war unfreundlich, doch ein frierender Obdachloser und sein Hund näherten sich.
Der Mann bat um warmes Wasser, wurde aber abgewiesen. Das erinnerte mich an die Worte meiner Großmutter: „Freundlichkeit kostet nichts, kann aber alles ändern.“
Fortsetzung im ersten Kommentar.👇👇
Ich bestellte zwei Shawarmas und zwei Kaffees für sie. Der Mann bedankte sich und gab mir dann einen Zettel mit den Worten: „Danke, dass du mein Leben gerettet hast. Du hast es schon einmal getan.“ Darunter eine Datierung von vor drei Jahren und „Café Lucy“.
Ich erinnerte mich: Vor Jahren hatte ich ihm bei einem Sturm im Café Lucy einen Kaffee und ein Croissant gekauft. Er war verzweifelt, wollte aufgeben. Mein kleines Zeichen der Freundlichkeit hatte ihm damals Hoffnung gegeben.
Am nächsten Tag traf ich ihn wieder. Er hieß Victor. Er erzählte, wie ein Unfall und Schulden ihn obdachlos gemacht hatten. Ich half ihm mit meinem Mann, wir fanden eine Unterkunft, starteten eine Spendenaktion und organisierten rechtliche Hilfe.
Nach einem Monat hatte Victor Arbeit, ein Zuhause und einen Platz für seinen Hund Lucky. An meinem Geburtstag brachte er mir eine Torte, dankbar für alles.
Ich dachte daran, wie knapp ich vorbeigegangen wäre, ohne zu helfen.
Wie viele Victors warten auf eine Chance?
Deshalb lehre ich meine Kinder: Sei freundlich. Du weißt nie, wen du rettest.

