Die Frau war immer stolz auf die Fähigkeiten ihres Sohnes. Ihr nachdenklicher sechzehnjähriger Junge war ruhig und verschlossen. Die Schule fiel ihm mittelmäßig leicht, er hatte wenige Freunde, aber seiner Mutter gegenüber zeigte er großen Respekt.
In den letzten Monaten hatte sie mit Erstaunen bemerkt, dass ihr Sohn ein neues Interesse entwickelt hatte: die Gartenarbeit.
Nach der Schule ging das Kind jeden Tag in den Hof und begann, die Erde zu graben. Zunächst dachte die Mutter, es sei nur ein vorübergehendes Hobby. Doch eines Tages konnte sie nicht länger an sich halten und fragte:
— Mein Sohn, was machst du da?
— Nun… ich will Blumen züchten, — murmelte er, ohne die Augen zu heben.
Das Herz der Frau füllte sich mit Freude. „Das ist wahres Erwachsenwerden, — dachte sie. — Besser, als Zeit draußen mit zweifelhaften Gesellschaften zu verbringen.“
Sie kaufte sogar Petunien- und Balsamionsamen, doch ihr Sohn zeigte daran kein Interesse. Tag für Tag grub er weiterhin dasselbe Stück Erde — manchmal morgens, manchmal spät abends.
Die Frau beobachtete rührend seine fleißige Arbeit, obwohl sie sich Sorgen machte, dass er zu wenig Zeit für die Schule aufwendete. Eines Abends führte die Nachbarin ihren großen Dobermann namens Rex spazieren.
Normalerweise war der Hund ruhig, doch an diesem Tag spannte er sich plötzlich an, bellte laut und stürmte in ihren Hof. Die Nachbarin konnte kaum hinterherkommen.
Rex blieb an der frisch umgegrabenen Erde stehen, begann wütend zu bellen, mit den Pfoten zu scharren und fing plötzlich mit unglaublichem Eifer an zu graben.
— Halt! — rief die Frau, während sie aus dem Haus lief. — Hier züchtet mein Sohn Blumen!
Doch der Hund schien außer sich zu sein. Die Erde flog in alle Richtungen, bis plötzlich eine schreckliche Entdeckung aus der lockeren Erde auftauchte 😨😱
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Ein Stück Plastiktüte. Der Nachbar beugte sich, zog es aus der Erde und blieb wie gelähmt stehen. Svetlana spähte hinein und sah kleine Päckchen mit weißem Pulver.
Ihre Beine versagten.
— Das ist… wirklich das, was ich denke? — flüsterte sie mühsam.
Der Nachbar wurde blass, nickte aber:
— Sieht nach verbotenen Substanzen aus.
In diesem Moment erschien Igor auf der Veranda. Sein Gesicht war blass, die Augen huschten hin und her.
— Mama, das ist nicht das, was du dir vorstellst… — begann er, aber seine Stimme zitterte.
Svetlana packte ihn an den Schultern:
— Was soll das heißen?! Du hast das in unserem Hof vergraben?!
Igor zögerte, dann murmelte er leise:
— Ein Typ aus der Gruppe sagte, wir müssten es einfach verstecken… Sie haben Geld versprochen. Ich wusste nicht, was drin war!
Der Nachbar schüttelte den Kopf:
— Das ist ein alter Trick. Leute wie du werden benutzt, ohne gewarnt zu werden. Aber die Verantwortung liegt trotzdem bei dir.
Wenn du willst, kann ich auch eine flüssigere, erzählerische Version auf Deutsch erstellen, die den

