Der Tourist fuhr mit Tempo 250 auf die Autobahn und glaubte, der Schnellste zu sein. Doch ein Rentner blinzelte von hinten, um ihm Platz zu machen

Positive Schwingungen

Ein Reisender aus Nordamerika begab sich auf die berühmte Autobahn und beschloss, sein Auto vorzuführen. Er erreichte seine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h und schätzte sich bereits als Spitzenreiter.

Es war noch keine Minute vergangen, als die Scheinwerfer im Rückspiegel aufblitzten: Der Mann sah einen deutschen Rentner, der ihn ungeduldig aufforderte, zur Seite zu treten.

 

 

Autorennen scheinen in einigen westeuropäischen Ländern nicht auf berühmte Rennstrecken beschränkt zu sein. Hier liebt man es, schnell zu fahren, und Deutschland ist ein Land, das das Autofahren sehr ernst nimmt.

Dies ist verständlich, wenn man bedenkt, dass ein deutscher Führerschein nach mindestens 25-45 Stunden Berufsausbildung plus 12 Stunden Theorie über 2.000 US-Dollar kostet.

 

 

So sind Autofahrer auf der Autobahn garantiert erfahrene Profis. Auf dem mehr als 13.000 Kilometer langen Autobahnnetz gibt es einfach keine Höchstgeschwindigkeit, aber langsame Fahrer können mit einem Bußgeld belegt werden.

Die höchste Geschwindigkeit auf der Autobahn wurde 1938 gemessen, als Rudolf Caracciola in einem Mercedes-Benz W125 435,5 km/h erreichte.

 

 

Dass die Scheinwerfer den Touristen bei 250 km/h anblitzten, überrascht überhaupt nicht. Viele Deutsche halten ihre Reisegeschwindigkeit bei 280-290 km/h:

Diese Situation kann sich jedoch ändern. Etwa 60 % der Deutschen befürworten die Einführung von Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen.

 

 

Die Hauptgründe sind Sicherheits- und Umweltbedenken, da die Einführung von Beschränkungen den Kraftstoffverbrauch um 2 Millionen Tonnen pro Jahr senken könnte.

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