Meine Schwiegertochter und mein Sohn haben mich ganz allein im Wald zurückgelassen und sind weggefahren: Ich hoffte, sie würden zurückkommen, aber dann begann ich, seltsame Geräusche zu hören

Die Schwiegertochter und mein Sohn haben mich ganz allein im Wald zurückgelassen und sind weggefahren: Ich hoffte, sie würden zurückkommen, aber dann begann ich, seltsame Geräusche zu hören 😨😢

„Mama, warum dramatisierst du das alles so? Ruh dich einfach etwas aus, an der frischen Luft, wir kommen bald zurück“, sagte mein Sohn, ohne mir in die Augen zu schauen.
„Ja, es ist hier so schön… still, Kiefern… Setz dich ruhig hin“, fügte seine Frau hinzu, mit einem gezwungenen Lächeln.

Sie setzten mich unter einen Baum, steckten mir eine Decke und eine Flasche Wasser in die Hand. Ich versuchte noch zu scherzen:
„Und wie komme ich wieder zurück? Zu Fuß?“
Aber die einzige Antwort war das Zuschlagen der Autotür. Das Auto raste davon und wirbelte Staub auf dem Weg auf.

Zuerst konnte ich es einfach nicht glauben. Ich schaute in die Richtung, wo das Auto verschwunden war, und sagte mir immer wieder: Sie werden zurückkommen. Sie wollten mich nur erschrecken. Ich war nur sauer auf sie — und das war ihr seltsamer Streich… Doch die Minuten vergingen. Dann eine Stunde. Dann begann es dunkel zu werden.

Die Angst kroch langsam hoch, wie Kälte in den Knochen. Ich setzte mich, zog die Knie an die Brust. In meiner Brust fühlte sich alles wie ein Knoten an — nicht nur wegen der Kälte, sondern wegen des Schmerzes. Mein Sohn. Mein eigener Junge.
„Also werde ich nicht gebraucht… Nicht gebraucht…“, flüsterte ich, während die Tränen über meine Wangen liefen.

Ich dachte, es sei das Ende. Im Wald sterben, unter einem Baum, vor Kälte, Verrat und Einsamkeit — sieht das so aus, das Ende des Lebens?

Und dann… irgendwo in der Ferne hörte ich ein seltsames Geräusch. Ein Heulen oder ein dumpfes Knurren. Es kam immer näher. Ich hielt den Atem an. Etwas raschelte im Gebüsch. Mein Herz schlug wie wild. Ich presste mich an den Baumstamm.

Und dann geschah etwas völlig Unerwartetes…

Fortsetzung im ersten Kommentar 👇👇

Alla Sergejewna erwachte auf dem Boden des alten Waldes — ihre Hände waren gefesselt, ihr Körper schmerzte. Vor ihren Augen war nur Dunkelheit und Einsamkeit. Ihr Sohn und ihre Schwiegertochter, Petr und Marina, hatten sie allein im Wald zurückgelassen.

Das alles wegen eines Erbes, wegen Geld, wegen genau jener Summe, die Alla ihr Leben lang für ihren Enkel gespart hatte.

Sie erinnerte sich, wie Petr, wütend, weil man ihm „nur“ eine halbe Million verweigerte, schrie: „Du wählst Wanja und nicht mich!“ Und sie hatte nicht gewählt. Sie sah nur: Der Enkel bemüht sich, lernt, träumt. Und ihr Sohn suchte immer nach dem leichten Weg.

Jetzt war sie im Wald. Ohne Essen, ohne Hoffnung. Plötzlich hörte sie eine Stimme. Ein junges Mädchen mit einem Hund stritt mit sich selbst: „Lieber mit Wölfen leben, als mit einem Verräter.“ Alla sammelte ihre Kräfte und flüsterte: „Hilf mir…“

Der Hund bellte – und die Fremde kam in die Hütte. Ihr Name war Aljona. Sie befreite die alte Frau, gab ihr Wasser, und als sie ihre Geschichte hörte, sagte sie: „Du bist nicht allein. Meine Mutter hat mich auch verraten.“ Sie blieben zusammen.

Eine Woche verging. Es war kalt und unheimlich im Wald. Das Mädchen wurde krank. Es gab kaum Wasser. Alla versuchte zu helfen, aber ihre Kräfte schwanden ebenfalls.

Plötzlich – Hundegebell und eine vertraute Stimme:

„Oma! Wo bist du?“

Es war Wanja. Er suchte sie die ganze Zeit und spürte, dass etwas nicht stimmte. Er umarmte sie fest, wie damals als Kind, und sagte:
„Alles ist vorbei, Oma. Ich bin bei dir.“

Alla und Aljona wurden ins Krankenhaus gebracht. Wanja wich nicht von ihrer Seite. Petr brachte er nicht zur Polizei – er ließ ihn einfach für immer gehen.

Später, beim Tee, lächelte Alla:

„Das Leben ist noch nicht zu Ende. Vielleicht kümmern wir uns ja noch um Urenkel, Wanjuschka…“

Neben ihnen lag der Hund Toschka und schnarchte leise. Nun hatten alle ein neues Leben.

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