Eine überhebliche mutter im flugzeug zerstörte das tablet meiner tochter und bereute es schneller als sie gedacht hätte

Ich heiße Bethany, bin 35 Jahre alt, und hätte nie erwartet, dass ein einfacher Zweistundenflug so nervenaufreibend sein könnte.😊😊

Meine Tochter Ella, fünf Jahre alt, saß glücklch am Fensterplatz, mit Kopfhörern auf den Ohren und vertieft in ihre Lieblingsserie auf dem Tablet. Ich schob ihr eine Haarsträhne hinters Ohr und fragte:😱
— Alles gut, mein Schatz?
— Ja, Mama. Kann ich später Saft haben?
— Natürlich, sag mir einfach Bescheid, antwortete ich lächelnd.

Ich schlug mein Buch auf, als sich gegenüber im Gang eine Familie hinsetzte: Ein Paar mit einem Jungen, etwa in Ellas Alter, schon jetzt unruhig und laut.
— Mir ist langweilig! – meckerte er und trat gegen den Vordersitz.🎉🎉
Die Mutter bemühte sich, ihn zu beruhigen:
— Keine Bildschirme im Urlaub, das hatten wir besprochen.😥😲

Doch der Blick des Jungen klebte an Ellas Tablet wie ein Magnet. Ich hatte das ungute Gefühl, dass es kein entspannter Flug werden würde.
Die Fortsetzung steht im ersten Kommentar.👇👇

Etwa zwanzig Minuten später beugte sich die Mutter mit einem gezwungenen Lächeln zu mir herüber:
— Entschuldigen Sie, ich habe gesehen, dass Ihre Tochter ein Tablet benutzt. Wir möchten, dass unser Sohn im Urlaub keine Bildschirme nutzt – es macht ihn nervös. Könnten Sie das Tablet bitte wegpacken?

Ich war sprachlos.
— Wie bitte?

— Es ist unfair ihm gegenüber, beharrte sie.

Ich atmete tief durch, um ruhig zu bleiben:
— Meine Tochter benutzt es, um sich während des Flugs zu entspannen.

Ihr Lächeln verschwand.
— Ernsthaft? Sie ruinieren lieber unseren Urlaub, als ihr Kind mal vom Bildschirm zu trennen?

— Vielleicht wäre Ihr Sohn entspannter, wenn er etwas zur Beschäftigung hätte, entgegnete ich ruhig.

Sie verzog das Gesicht verächtlich und drehte sich weg. Ich konzentrierte mich auf mein Buch, während ihr Sohn immer lauter wurde.

Dann passierte es. Ganz plötzlich streckte sie den Arm aus, griff über den Gang und stieß Ellas Tablet zu Boden. Ein lautes Knack ertönte – das Display war zerbrochen.

Ella schrie auf:
— Mama, mein Tablet!

— Oh nein, wie ungeschickt von mir! – sagte die Frau gespielt überrascht. Doch ihr selbstzufriedener Blick verriet sie.

Ich wollte gerade etwas erwidern, als eine Flugbegleiterin dazukam.
— Welch tragischer Unfall, jammerte die Mutter sofort.

Die Stewardess erklärte, dass man während des Fluges leider nichts tun könne, aber wir könnten später eine Meldung machen. Ich beruhigte Ella, versprach ihr, dass wir das Gerät reparieren würden.

Doch das Schicksal hatte andere Pläne.

Ohne Ellas Tablet als Ablenkung steigerte sich der Junge in einen Wutanfall: Schreien, Treten, Tablett schlagen – die Mutter war völlig überfordert.

— Bitte, Liebling, beruhige dich, flehte sie.

Plötzlich schüttete der Junge in seiner Frustration den heißen Kaffee seiner Mutter über ihre Beine und in ihre geöffnete Handtasche. Ihr Reisepass fiel heraus, landete in der Lache, und wurde vom Kind über den Teppich geschoben.

Die Panik in ihrem Gesicht war unübersehbar. Sie hob den Pass auf – die Seiten klebten zusammen, das Cover war ruiniert.

Die Flugbegleiterin kam zurück und warnte, dass beschädigte Reisepässe bei der Einreise, vor allem in Paris, große Probleme machen könnten.

Die Frau, die eben noch so überzeugt aufgetreten war, geriet nun völlig aus der Fassung.

Währenddessen schmiegte sich Ella an mich.
— Mama, lesen wir was zusammen?

— Natürlich, mein Schatz. Wir machen das Beste draus, antwortete ich sanft.

Als das Flugzeug zur Landung ansetzte, war Ella wieder ganz ruhig und blätterte zufrieden in ihrem Buch.
— Mama, backen wir Muffins, wenn wir zu Hause sind?
— Klar! Und vielleicht auch ein paar Kekse, lächelte ich.

Beim Aussteigen warf ich einen letzten Blick auf die Mutter, die fassungslos ihren nassen Pass in der Hand hielt. An diesem Tag war nicht nur Ellas Tablet zerbrochen – auch ihre Selbstsicherheit lag in Trümmern.

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