Er war sich sicher, dass seine geliebte Hündin an einer unheilbaren Krankheit starb, doch eines Tages entdeckte er in ihrer Höhle eine Fremde und 12 Welpen. Das Geheimnis, das diese Frau enthüllte, schockierte alle 😨😳😱
Am Bergpass von Ronan hatten die Menschen gelernt, sich nicht nur vor Schnee, Lawinen und Wölfen zu fürchten. Hier glaubte man, dass manche Geheimnisse der königlichen Familie besser niemals über die Palastmauern hinausdringen sollten. Prinz Leon hatte diese Gespräche seit seiner Kindheit gehört, doch nie viel Bedeutung beigemessen — bis zu dem Tag, an dem seine treue Freundin, eine riesige schneeweiße Hündin namens Luna, plötzlich erkrankte.
Luna war größer als ein gewöhnlicher Wolf und unglaublich stark. Sie hatte Leon einst vor einem wilden Tier gerettet, als der Prinz erst zehn Jahre alt war. Sie waren zusammen aufgewachsen, und für Leon war sie längst nicht mehr nur ein Hund, sondern eine echte Freundin.
Doch nun sagten die Heiler, es bestehe kaum noch Hoffnung.
„Wollen Sie damit sagen, sie wird sterben?“, fragte Leon leise.
Der Oberheiler Marcus senkte den Blick.
„Die Krankheit schreitet zu schnell voran. Wir haben alles getan, was wir konnten.“
„Nein. Ihr wisst einfach nicht, was mit ihr geschieht.“
„Leon, manchmal sind selbst königliche Heiler machtlos.“
Der Prinz stritt nicht weiter. Noch in derselben Nacht stieg er hinab zu der alten steinernen Höhle, in der Luna sich sonst vor dem kalten Wind versteckte. Er wollte ihre letzten Stunden an ihrer Seite verbringen und sich von der Freundin verabschieden, die sein ganzes Leben lang bei ihm gewesen war.
Doch kaum trat Leon ein, blieb er stehen.
Tief in der Höhle lag Luna auf dem Stroh, und neben ihr schlief eine fremde Frau. Ihr Haar war feuerrot, ihr Gesicht schön wie das einer Waldfee. Sie trug abgetragene, zerrissene Kleidung, und um sie herum drängten sich zwölf kleine, schneeweiße Welpen. Alle waren völlig ruhig und schmiegten sich an Lunas warmes Fell.
„Wer ist sie?“, fragte Leon laut, ohne sich zurückhalten zu können.
Die Frau erwachte und hob langsam den Kopf.
„Kommen Sie nicht näher.“
„Sie haben sich in die Höhle meiner Hündin geschlichen und erteilen mir jetzt auch noch Befehle?“
Sie sah ihm direkt in die Augen und antwortete:
„Sie sind also der Prinz? Dann ist es Zeit, dass ich Ihnen etwas erzähle, das alle um Sie herum vor Ihnen verborgen haben.“
Leon erstarrte.
„Wovon reden Sie?“
„Sie ist nicht krank“, sagte die Frau und streichelte leicht Lunas Rücken. „Die Leute, denen Ihr Vater am meisten vertraut, verbergen, was sich jenseits der Palastmauern abspielt. Und ich muss Sie noch vor etwas anderem warnen.“
Er trat einen Schritt vor.
„Wer sind Sie? Woher wissen Sie das alles? Und warum gerade jetzt?“
Die Frau schwieg lange, dann sprach sie ein paar Worte, die den Gesichtsausdruck des Prinzen völlig veränderten.
Die Erzählung der geheimnisvollen Fremden schockierte nicht nur Leon — sie sollte das Schicksal des gesamten Königreichs verändern. 😱
Fortsetzung in den Kommentaren… 👇👇👇
Amelia sah Leon an und erzählte ihm schließlich die Wahrheit.
„Luna ist kein gewöhnlicher Hund. Vor fünfzehn Jahren gehörte sie zu einem Rudel weißer Winterwölfe, die jenseits der Königreichsmauern leben. Eines Tages verirrte sie sich vom Rudel und wurde schwer verletzt. Dein Vater fand sie als Erster.“
Leon hörte der Erzählung aufmerksam zu.
„Aber Vater sagte, er habe sie noch als Welpen gefunden…“
„Er hat dir einfach nie die ganze Geschichte erzählt. Man warnte ihn, dass ein Wildtier gefährlich sein könnte, doch er hörte auf niemanden und brachte Luna in den Palast.“
Amelia fuhr fort:
„Vor einigen Monaten geriet Luna zufällig über die Mauern hinaus und fand ihr altes Rudel wieder. Ich sah sie dort und folgte ihr zurück. Ich habe mich hier nicht versteckt, um ihr zu schaden. Ich wollte sie beschützen.“
Leon ballte die Fäuste.
„Vor wem?“
„Vor Ihrem Heiler. Marcus erkannte, dass Luna trächtig war. Er befürchtete, ihre Welpen würden wild und gefährlich heranwachsen, deshalb begann er heimlich, sie zu vergiften.“
„Ich habe ihr das vergiftete Futter nicht gegeben und alles getan, damit das Gift sie nicht vorzeitig tötete. Heute Nacht hat sie zwölf gesunde Welpen zur Welt gebracht. Es ist mir gelungen, sie zu retten, doch Luna ist stark geschwächt. Jetzt braucht sie Pflege, Ruhe und eine lange Genesungszeit.“
Leon kniete sich neben sie und legte vorsichtig die Hand auf ihren Kopf.
„Dann kann sie also noch leben?“
„Wenn Sie so für sie kämpfen, wie sie ihr ganzes Leben lang für Sie gekämpft hat, hat sie eine Chance.“
Leon betrachtete die zwölf kleinen Welpen, dann stand er auf.
„Dann werde ich alles tun, damit sie überlebt.“
Doch die Geschichte endete hier nicht.
Nachdem er die ganze Wahrheit erfahren hatte, ordnete Leon eine Untersuchung an und entdeckte, dass Marcus nicht der Einzige war, der an der Verschwörung beteiligt war. Mehrere einflussreiche Adlige wussten von der heimlichen Vergiftung Lunas und hatten geholfen, das Verbrechen zu vertuschen, weil sie ihren Nachwuchs vernichten wollten.
Er entzog den Verschwörern ihre Titel, ließ sie vor Gericht stellen, und alle, die die Wahrheit wissentlich vertuscht hatten, wurden aus dem Königreich verbannt.
Luna blieb mit ihren zwölf Welpen in ihrer Höhle. Leon besuchte sie jeden Tag, während sie langsam wieder zu Kräften kam.
Und einige Monate später erhob sich die schneeweiße Wölfin zum ersten Mal auf die Beine und ging zum Prinzen hinüber.

